HIV-Leitfaden      Startseite : Inhaltsverzeichnis : HIV-assoziierte Krankheitsbilder : Wasting-Syndrom  
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Einleitung
Grundlagen
Diagnostik
Vom Symptom zur Diagnose
Vorgehen bei diagnostizierter HIV-Infektion
Therapie
HIV-assoziierte Krankheitsbilder
Orale Haarleukoplakie
Candida-Infektionen
Herpes simplex-Infektionen
Varizella zoster-Infektionen
CMV-Infektionen
Pneumocystis jirovecii-Pneumonie (PjP)
Zerebrale Toxoplasmose
Tuberkulose
Atypische Mykobakteriose
Kryptosporidiose
Aspergillose
Kryptokokkose
Wasting-Syndrom
HIV-Enzephalopathie (AIDS-Demenz-Komplex)
Syphilis
HIV-assoziierte Neoplasien
Organspezifische Erkrankungen
HIV-Infektion bei Kindern
Ernährung bei HIV-Infektion
Adressen und Webadressen


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Wasting-Syndrom

Maria Procaccianti

Epidemiologie und Definition

  • Gewichtsabnahme von > 10 % des Körpergewichts, zusätzlich Fieber und/oder Diarrhöen ohne Erregernachweis bei HIV-Infektion;
    rezidivierende Infekte, Therapienebenwirkungen (Inappetenz, gastrointestinale Beschwerden, Diarrhöen) als mögliche Triggermechanismen
    AIDS-definierende Erkrankung

Ätiologie

  • allgemeine körperliche Schwäche
    erhöhter Grundumsatz (Fieber, Infektionen, Tumoren)
    Geschmacksstörungen; Diarrhoe, Malabsorption, Maldigestion Medikamenten- nebenwirkungen organopsychische Veränderungen

Therapie

  • individuell angepaßt
    neben Behandlung der Grunderkrankung: mehrere kleine Mahlzeiten, bestimmte Gewürze, Astronautenkost, Substitution von Spurenelementen, Vitaminen; enterale Ernährung über Magensonde, Gastrostomie; passager parenterale Ernährung

Prophylaxe

  • sorgfältige Diagnostik bei Symptombeginn (immer atypische Mykobakteriose ausschließen!)
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Seite zuletzt geändert am 28.01.2010 16:23:00